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das digitale Magazin über Politik und Gesellschaft

Wer wir sind

Wir sind eine Gruppe junger deutschsprachiger Politik- und Sozialwissenschaftler*innen an mehr als 20 Universitäten in elf Ländern – neben Deutschland, Österreich und der Schweiz auch Großbritannien, Irland, Italien, die Niederlande und Schweden sowie Ägypten, Chile und die USA.

Wir gründen Politikon, weil wir uns Sorgen über den öffentlichen Diskurs und die politischen Entwicklungen in unseren Ländern machen.

„Die Aufgabe der Sozialwissenschaften ist es, Orientierungswissen bereitzustellen und damit öffentliche Auseinandersetzungen zu fördern und vor allem einzufordern, wo sie zu erlahmen drohen, denn diese sind die Quelle der Erneuerung demokratischer Gemeinwesen.“

— Nicole Deitelhoff

Unsere Mission

Die Politik- und Sozialwissenschaften halten viele wichtige Erkenntnisse bereit. Sie bieten theoretisch fundierte und evidenzbasierte Forschungsergebnisse, und sie helfen dabei, unsere komplexe Welt zu verstehen und zu erklären.

Unsere Mission: Gemeinsam mit unseren Fachkolleg*innen wollen wir das Wissen unserer Disziplinen einem breiten Publikum erschließen. Konkret verfolgen wir sechs Hauptziele:

das aktuelle Geschehen analysieren

Wir veröffentlichen prägnante Analysen aktueller Ereignisse von Politik- und Sozialwissenschaftler*innen, die über besondere Expertise auf dem jeweiligen Gebiet verfügen. Ihre Beiträge bringen Erkenntnisse aus der Forschung ein, die dabei helfen, die Nachrichten des Tages besser zu verstehen. Sie erklären komplexe Sachverhalte und ordnen sie in längerfristige Zusammenhänge ein. In der täglichen Flut von Meldungen wollen wir so verlässliche Hintergrundinformationen und Orientierung bieten.

als Korrektiv gegen Falschinformationen wirken

Forscher*innen versuchen, mit Hilfe von wissenschaftlichen Methoden überprüfbares Wissen zu erzeugen und so der Wahrheit möglichst nahe zu kommen. Politikon möchte den Zugang zu diesem Wissen demokratisieren. Wir streben danach, die jeweils relevantesten Forschungsergebnisse aus den Politik- und Sozialwissenschaften bereitzustellen. So wollen wir Praxis und Zivilgesellschaft eine Grundlage für begründete Entscheidungen bieten. Außerdem prüfen wir Behauptungen im öffentlichen Diskurs und unterscheiden belegte von unbelegten Thesen. Wenn Vereinfachungen oder Falschinformationen um sich greifen, erheben wir unsere Stimme.

den Austausch zwischen Wissenschaft, Praxis und Öffentlichkeit verbessern

Ein wichtiges Ziel von Politikon ist der Austausch zwischen Politik- und Sozialwissenschaften, Praxis und Öffentlichkeit. Dabei sehen wir Praxis und Öffentlichkeit nicht als passive Informationskonsument*innen, sondern als innovative Akteur*innen, die selbst über ein beträchtliches Maß an Wissen und Erfahrung verfügen. Deshalb geht es uns nicht nur darum, wissenschaftlichen Sachverstand mit der Praxis und Öffentlichkeit zu teilen. Wir möchten auch Einsichten und Impulse aus Praxis und Öffentlichkeit in die Wissenschaft transferieren und so neue Forschungsideen entwickeln.

Meinungsvielfalt fördern

In einer Zeit, in der der öffentliche Diskurs zunehmend verroht und sich in Filterblasen fragmentiert, setzen wir uns bewusst für den verständigungsorientierten Dialog zwischen Menschen unterschiedlicher Sichtweisen ein. Wir haben den Anspruch, die Vielfalt von Meinungen und Theorien möglichst ausgewogen darzustellen, und wir ringen im Rahmen einer konstruktiven Streitkultur um die besten Ideen und Argumente. So wollen wir die Bürger*innen dabei unterstützen, sich auf der Grundlage wissenschaftlich informierter Diskussionen ihr eigenes Urteil zu bilden.

Antworten auf die drängenden Fragen der Zeit finden

Wir werden auf Politikon nicht nur aktuelle Ereignisse in Politik und Gesellschaft analysieren, sondern auch wichtige Entwicklungen jenseits des Tagesgeschehens in den Blick nehmen. Gemeinsam mit unseren Nutzer*innen versuchen wir, durchdachte und faktenbasierte Antworten auf die drängenden politischen, sozialen, wirtschaftlichen, ökologischen und ethischen Fragen der Zeit zu finden. Zu diesem Zweck beobachten wir die deutschsprachige, europäische und globale Wissenschaftslandschaft und informieren über relevante neue Forschungsergebnisse – immer in dem Bewusstsein, dass dieses Wissen nur vorläufig ist. Außerdem ermutigen wir unsere Autor*innen, Handlungsoptionen aus ihren Forschungsergebnissen abzuleiten und die mit ihnen verbundenen Risiken und Unsicherheiten offenzulegen.

den Mächtigen auf die Finger schauen

Wir verstehen Politikon nicht nur als Vermittler, sondern auch als Kontrollinstrument gegenüber den politisch und wirtschaftlich Mächtigen. Neben den Medien und gemeinsam mit dem Rest der Wissenschaft fungieren wir als kritische Wächter und „fünfte Gewalt“. Als unabhängige Beobachter*innen werden wir den Entscheidungsträger*innen auf die Finger schauen, Missstände thematisieren und gegebenenfalls Rechenschaft einfordern.

Wir planen, jede Woche mindestens fünf neue Beiträge zu veröffentlichen. Das schließt Analysen, Forschungsberichte, Interviews, Kommentare, Repliken, Ratgeber-Beiträge und Rezensionen relevanter Neuerscheinungen ein. Die Artikel werden faktenorientiert, relativ kurz und möglichst allgemeinverständlich sein.

Anfang 2020 kannst Du unsere ersten Beiträge auf www.politikon.net lesen.